Mittwoch, 4. Mai 2011

01.05.2011

Kleine Weisheit der Woche:
Das Ziel erreicht man mit dem letzten Schritt, alles andere ist Vorbereitung.
Bert Hellinger

Nun ist es geschafft, sie liegt hinter uns, die großartige Haager Show. Ein halbes Jahr lang haben wir mit vereinten Kräften daran hin gearbeitet, viele haben – vor allem im letzten Moment – mitgeholfen.

Christiane hat die unvergleichliche „Hologramm-Hose“ gestrickt, Martina hat ratz-fatz ein Lace-Tuch gezaubert, Ingrid hat Reihe um Reihe das runde Tuch aus dem dünnsten aller Lace-Garne gestrickt, Andrea in letzter Minute zwei der Bikini-Hosen abgenommen, eine davon sogar nochmal gestrickt…

Bärbel hat hier in der Woll-Stube gesessen und Fäden vernäht, am nächsten Tag mit mir Blümchen aufgefädelt…

Meine Tochter hat drei Tage lang aufgetrennt, was nicht so geklappt hat, wie erwartet, hat viel gebügelt, auch Fäden vernäht und nebenbei meine Nerven beruhigt, meine Jammereien angehört und geholfen, wo es ging.

Mein Mann hat mit viel Geduld den Faden aus der Rolle des Bürostuhls gedröselt, den ich da rein gewurschtelt habe.

Und ich… ja, wenn ich recht überlege, habe ich zwei Kleider für Erwachsene, zwei Kleider für Kinder, zwei Anzüge für Kinder, ein Lace-Tuch, drei Bikini-Oberteile und eine Bikini-Hose gestrickt, 7 Blumen aufgefädelt, Spitze in ein Kleid genadelt und erst am Samstagmorgen den Kragen des Brautkleids gehäkelt.

Ich bin wirklich, wirklich müde.

Es ist jetzt drei Uhr morgens, die Show war toll, wir haben noch ein bisschen gefeiert und geredet. Dann hab ich mir die Entscheidung von DSDS angeschaut …. und – obwohl Mapro-Verweigerer – erstmal 20 M mit der Pima-Baumwolle angeschlagen, auf die ich mich seit zwei Wochen gefreut habe!

Aber jetzt, Ihr Lieben, fallen mir im wahrsten Sinne des Wortes die Augen zu.

Die letzten Wochen waren voller Anspannung und Zeitdruck. Trotz aller kleiner Widrigkeiten haben wir es geschafft: Die Show – und der Auftritt der Woll-Stube – war absolut gelungen.

Jetzt möchte ich nur eins: Durchschlafen bis Montag früh. Und endlich wieder mit den Dackeln über die Felder ziehen. Na ja, und endlich mal etwas für mich selbst stricken, nämlich ein fesches Sommer-Jäckchen aus der traumhaften Pima-Baumwolle. Und endlich kann ich mich mit dem tollen Lace-Garn von Manos del Uruguay beschäftigen. Ach, ist das schön!!!

Ich weiß nicht, ob es im Herbst wieder eine Show geben wird. Aber ein paar Ideen hätte ich schon….

Ich wünsche Euch allen eine traumhafte Mai-Woche!

Eure Gaby
aus der Woll-Stube

Montag, 28. Februar 2011

28.02.2011

Kleine Weisheit der Woche:
Im Februar Schnee und Eis macht den Sommer heiß.  
(überliefert)

Es wird Sommer.

Ihr mögt es vielleicht noch nicht glauben, aber es gibt untrügliche Anzeichen:

Erstens: Tolle Sommer-Wolle hat es sich in den Regalen bequem gemacht.

Und da habe ich wieder etwas ganz besonders Schönes für Euch: Merino-Cotton von Schulana in fünfzehn tollen Farben! Ein Garn, das die besten Eigenschaften von Merinowolle und hochwertiger Baumwolle in sich vereint und das Ganze zu einem sehr moderaten Preis.

Auch „Samoa“ ist wieder da. Reine Baumwolle, seidig glänzend, in Uni und Color.

Das eine oder andere wird noch dazu kommen, unter anderem auch ein ganz neues Garn von Manos del Uruguay, 60 % Baby-Alpaka und 40 % Pimabaumwolle, die auch „die Königin der Baumwolle“ genannt wird.
(Hab ich mal für Euch  gegoogelt!)

Zweites untrügliches Zeichen für den nahen Sommer: Die Kunden machen sich bedauerlicher Weise rar und es treten vermehrt wieder „die Besucher“ auf.

Was sind „Besucher“?

Nun, ich weiß nicht, ob es diese Spezies auch in anderen Geschäften gibt.

Oder könnt Ihr Euch vorstellen, dass jemand zum Metzger geht und erzählt „Ich hab jahrelang den besten Schweinebraten im Ort gemacht! Zu jeder Feier hat man mich gefragt, ob ich nicht meinen tollen Schweinebraten mitbringen kann. Ich hab nämlich immer dieses und jenes Gewürz genommen und dann dieses und dann jenes gemacht und ich sage Ihnen, das war ein toller Braten! Jeden Sonntag gab‘s den bei uns!
Aber dann bin ich Vegetarierin geworden und seitdem esse ich überhaupt kein Fleisch mehr, auch keine Wurst und keinen Käse. Auf Wiedersehen.“
Oder: Wer geht zur Tankstelle um zu verkünden, dass er im Sommer mit dem Rad fährt und deshalb kein Benzin braucht?

Wer geht in einen Buchladen und beschreibt in aller Ausführlichkeit sein Augenleiden, das es ihm unmöglich macht, so viele Bücher zu lesen wie früher?

Das macht wohl niemand.

Warum kommen dann so viele in meinen Laden und erzählen mir lang und breit, warum und weshalb sie nicht mehr stricken? Sie gucken sich weder die Wolle an noch wollen sie etwas darüber wissen. Sie wollen mir nur mitteilen, dass sie früher auch mal gestrickt haben. Aber heute nicht mehr.

Und wenn sie dann die Geschichten ganzer Generationen bei mir abgeladen haben, gehen sie, sichtlich erfrischt, und ich muss sehen, wie ich mich erinnere, was ich eigentlich hätte erledigen müssen.

Natürlich unterhalte ich mich gern übers stricken, und natürlich verrascht man sich über Kinder, Enkel, Haustiere, Wetter oder was weiß ich. Das macht es ja so gemütlich in der Woll-Stube. Ich habe auch immer gern ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte meiner Kundinnen, auch wenn es nicht ums stricken geht.

Aber muss ich mir stundenlang anhören, warum jemand meinen Laden eigentlich gar nicht braucht??? Ich kann dabei nicht mal den Fußboden wischen oder die Regale abstauben. Das wäre ja unhöflich.

Irgendwie erinnern mich diese Episoden an Ephraim Kishon, einen meiner Lieblings-Schriftsteller. Der konnte sich ärgern über z.B. Ärzte, die ihm erzählten „Wenn ich in Pension gehe, schreibe ich auch ein Buch“. Denen hat er dann geantwortet: „Und wenn ich zu alt bin zum schreiben, werde ich Arzt.“

Also, in diesem Sinne versuche ich, diese „Besucher“ weiterhin mit Humor zu nehmen…..

Ach ja, ich wollte ja noch etwas über die Frühjahrs-(Moden)schau verraten. Also, geplant ist eine große „After-Show-Party“ mit Live-Musik und open end. Da können auch alle dazu kommen, die vorher nicht bei der Show waren.

Das nächste Mal wird noch ein bisschen mehr verraten.

Bis dahin wünsche ich Euch
erwachende Frühlingsgefühle
und fröhliches stricken!

Eure Gaby
aus der Woll-Stube

Dienstag, 25. Januar 2011

16. Januar 2011

Kleine Weisheit der Woche:
Die Liebe beginnt mit den Augen. 
(Russisches Sprichwort)

So, der Weihnachtstrubel ist vorbei, die ersten guten Vorsätze für das neue Jahr sind vergessen und angesichts der Temperaturen schwanken wir zwischen Frühlingsgefühlen und der Gewissheit, dass der Winter noch nicht vorbei ist. Nicht nur die Natur ist etwas durcheinander, wie die Anzeigen „junge Kätzchen abzugeben“ und das Austreiben des Flieders beweisen, auch wir Menschen sind ein bisschen “wuschig“.

Aber trotzdem gibt es Neuigkeiten in der Woll-Stube: Eine wunderschöne Wolle ist eingetroffen: 50 % Merino und 50 % Maulbeerseide - zu einem einmalig sensationellen Preis. Einmalig, weil der Lieferant angekündigt hat, dass sich der Preis verdoppeln wird.

Aus dieser Wolle kann man nicht nur ganz tolle Pullover stricken, man kann auch kleine Teile filzen. Dabei filzt der Merinoanteil, die Seide aber nicht – sie bildet winzige Bläschen, was einen tollen Effekt ergibt.
Mein Modell ist etwas unförmig geraten, weil ich zu viele Maschen angeschlagen habe. Perfekt wird es mit 36 Maschen, wobei dann ein Strang auch für ein Paar Pulswärmer - Stulpen reicht.

Aber das ist noch nicht alles. Ich bin ja immer auf der Suche nach neuer, ausgefallener Wolle und bin dabei auf „Manos del Uruguay“ gestoßen.

Manos del Uruguay ist eine 1968 gegründete Kooperative mit dem Ziel, die soziale und wirtschaftliche Entwicklung in den ländlichen Gegenden Uruguays zu fördern. Die Idee hinter Manos del Uruguay ist, die Ressourcen im Land aktiv zu nutzen und zu vermarkten.

Über 800 Frauen sind in dieser Kooperative tätig. Mit traditionellen Methoden werden Naturgarne mit der Hand gesponnen und gefärbt. Die Kooperative hat es geschafft, die außergewöhnliche, hochwertige Wolle "Silk Blend", "Wool Classica" und „Lace“ in die ganze Welt zu verkaufen. Durch "Manos del Uruguay" wird es den Frauen ermöglicht, für ihren Unterhalt zu sorgen, ohne ihre Familien und Dörfer verlassen zu müssen.

Das gesponnene Garn wird in brillanten Farbverläufen im Strang gefärbt. Jedes Strickstück wird so zu einem absoluten Unikat. Die einzelnen Stränge sind mit einem Anhänger versehen, auf dem der Name der Künstlerin steht, der ein Großteil des Verkaufspreises zu Gute kommt.

Von den oben genannten drei Sorten Wolle habe ich jetzt Proben da und muss sagen: Sie ist traumhaft schön!

Allerdings sind Fair-Trade-Produkte immer etwas teurer (wir kennen das ja von Kaffee etc.) und daher würde mich interessieren, was meine Kundinnen von dieser Wolle und der dahinter stehenden Idee halten. Also startet nächste Woche eine Umfrage.

Ich bin gespannt auf die Resonanz!

Aller guten Dinge sind drei: In knapp vier Wochen ist Valentins-Tag. Auch wenn das eigentlich der Tag der Blumenhändler ist, hat auch die Woll-Stube etwas parat. Von Clover gibt es jetzt Pompom-Maker in Herzform. Die Handhabung ist nicht ganz so einfach wie bei einem normalen Pompom, das Ergebnis ist allerdings die Mühe wert. Eine tolle Idee, ein Geschenk zusätzlich zu schmücken oder allgemein etwas Valentins-Stimmung zu schaffen.
Das wären also die Neuigkeiten der Woche.

Ich mache mich jetzt wieder daran, mir für die Modenschau die Finger wund zu stricken.
Die Frühjahrs-Modenschau wird wieder mehr als sehenswert. Die dürft Ihr auf keinen Fall verpassen! Nächste Woche verrate ich ein bisschen mehr.

Ich wünsche Euch allen eine fröhliche Woche
und viel Freude am Stricken!

Eure Gaby aus der Woll-Stube

Freitag, 31. Dezember 2010

31.12.2010

Kleine Weisheit der Woche:
Gut Ding will Weile haben
(Volksmund)

 Das war eine lange Pause im Woll-Stube-Tagebuch.

Es war auch ein ereignisreicher, hektischer Dezember. All die Märkte und Veranstaltungen – da wusste ich oft nicht, wo mir der Kopf steht.

Am schönsten, aber auch am kältesten, war der Weihnachtsmarkt hier in Haag. Die Organisation unkompliziert, die Besucher freundlich und aufgeschlossen, nur leider bitter kalt. Trotz handgestrickter Socken, dickem Mantel und Heizung habe ich selten so gefroren.



Viele Kundinnen der Woll-Stube schauten vorbei und so war es trotz der Kälte recht lustig.

Dann wurde ich eingeladen zum Adventmarkt in Heldenstein. Warum nicht, dachte ich mir und sagte zu. Hier ging es strenger zu: Einen drei Seiten langen Vertrag bekam ich zugeschickt, gespickt mit Vorschriften und Anweisungen bis hin zur „Konventionalstrafe“ bei Nichterscheinen. Aber das Ganze fand im warmen Pfarrhaus statt und war dann auch ganz lustig. Viele Besucher kamen zu dem wiederbelebten Markt, die meisten hatten aber leider die Taschen zugeknöpft *g* Na ja, dabei sein ist (fast) alles :-) und ich habe nette „Standler“ kennen gelernt, was unter anderem auch zu den eingefilzten Weihnachtsseifen, die ich zur Weihnachtszeit verschenkt habe, führte.

Den langen Vertrag mit den ausführlichen Anweisungen lernte ich schätzen, als der „Adventskalender“ in Haag anstand. Ich fühlte mich geehrt, als ich gefragt wurde, ob ich daran teilnehmen wollte und sagte auch hier zu, obwohl mit einer großzügigen Spende verbunden. Leider ging man – trotz häufiger Bitten um Information - davon aus, dass ich genau wüsste, was wann zu tun ist, und so war das Chaos vorprogrammiert. Hat irgendjemand überhaupt mitbekommen, dass die Woll-Stube dabei war? Außer der Schulklasse, die in den Genuss einer „Teil“- Spende kam und davon genau überrascht war wie ich?

Im nächsten Jahr geht mein Spendenbudget wieder komplett an die Tierfreunde Niederbayern, soviel steht fest. Um Doggen, diesen sanften Riesen, zu helfen, laufen ganz schnell immense Tierarztkosten auf und vieles wird noch immer auf private Kosten der Doggen-Mama von Guntersdorf organisiert. Hier hilft jeder Euro, sei es für Futter, Medikamente oder Benzin, wenn mal wieder eine Dogge in Not von sonstwo abgeholt werden muss. (Mehr Info unter: www.tierfreunde-niederbayern.de und www.gabys-strickzeug.de)

Als nächsten Programmpunkt hatten wir die Weihnachtsfeier des Strick-Treffs. Das war recht aufregend für mich.

Gerade hatte ich die Weihnachtsfeier in meiner früheren Firma abgesagt (Wetter, Zeit, müüüde…) und somit die beliebte Ansprache meines früheren Chefs versäumt, da war es an mir, ein paar Worte anlässlich einer Weihnachtsfeier von mir zu geben. Gar nicht so einfach.

Einerseits war ich wirklich zutiefst gerührt, dass sich dieser schöne Kreis im letzten Jahr richtig etabliert hat und vieles wäre mir dazu eingefallen, dass der Treff mehr geworden ist, als „stricken in Gesellschaft“. Hier wurden manche persönlichen Probleme zur Sprache gebracht, es wurde getröstet, geholfen, zusammen gehalten. Wir haben auch viel gelacht und viel Spaß gehabt. Aber das wäre alles etwas zu pathetisch geworden und so habe ich mich auf eine herzliche Begrüßung beschränkt, dafür aber zwei lustige Geschichten mitgebracht. Ingrid vervollständigte den Abend mit der Geschichte vom „Apfent“ und so gab es wieder viel zu lachen.

Überhaupt haben alle zusammen geholfen und leckeren Punsch, selbst gebackene Plätzchen und Tischdekoration beigesteuert.

Es war ein rundum gelungener Abend und eine richtig schöne Weihnachtsfeier. Vielen Dank an Euch!




Mitte November hat sich überraschend und plötzlich unser „Kattus nervosa“, Kater Moritz, auf den Weg zur Regenbogenbrücke gemacht.

Nun lassen die beiden jungen Katzen es hier richtig krachen. Ganz wie Kinder, wenn die Eltern nicht daheim sind: Party!!!!

Also haben wir uns aus dem Tierschutz eine 8 Jahre alte Kätzin geholt, die den Youngsters Manieren beibringen soll.

Das wird noch einige Zeit dauern, denn bisher hat sie nur Katzi-Katzi und die Dackel kennengelernt. Dodo, freundlich wie er ist, wollte sie begrüßen und fragte mit der Nase „was bist Du denn?“ Die Antwort lautete: „KATZZZZ-ZZZE!!!“ und endete mit einer großen Schramme über seinem Auge. Ich musste ihn mit einer Wiener Wurst trösten.

Katz-Katzi „begrüßte“ den Neuankömmling mit klagendem Geschrei, wann immer sie nur ein Haar von ihr entdeckte. Liebe auf den ersten Blick war das wirklich nicht.

Momentan führt „Jeannie“ ein Schattendasein: Tagsüber unsichtbar, beobachtet sie uns nachts vom Kratzbaum aus und schleicht sich dann zum Futter.

Wenn sie sich im 1. Stock eingelebt und Dackel sowie Jung-Katze unter Kontrolle hat, folgt die Vorstellung der Doggen und Geronimo, dem Frechdachs, der gerade Jacko beim Verwüsten der Küche tatkräftig unterstützt. Ich werde weiter berichten :-)


Irgendwann in dem ganzen Trubel habe einen Kranz für die Woll-Stube mit Filz-Blüten und Blättern bestückt, aber gar nicht daran gedacht, Euch ein Foto davon zu zeigen. Aber das ist schnell nachgeholt:



Eine genaue Anleitung davon gibt es nicht. Ich habe mir einen echten Weihnachtsstern angeschaut und einfach drauflos gestrickt. Hier und da ein paar Maschen zu- und abnehmen, dann das Ganze in der Waschmaschine gefilzt und auf den Kranz gesteckt. Mit ein bisschen Goldfaden und –spray aufgepeppt, fertig. Sieht doch ganz hübsch aus, oder?

Für das Frühjahr werde ich die Weihnachtssterne ersetzen durch „Hana Ami Blüten“, mit dem „Loom“, einem Gerät, das die Herstellung solcher Blüten kinderleicht macht, schnell angefertigt. Wird bestimmt ganz toll aussehen!


So, meine Lieben,

wenn es jetzt etwas ruhiger wird, gibt es auch wieder wöchentlich Neuigkeiten zu lesen.

Ich wünsche Euch allen einen tollen Silvesterabend, einen guten Rutsch,
Gesundheit und viel Erfolg im neuen Jahr!

Eure Gaby aus der Woll-Stube

Dienstag, 16. November 2010

15.11.2010

Kleine Weisheit der Woche:  
Gib der Seele einen Sonntag und dem Sonntag eine Seele. 

Dieses Wochenende habe ich es mal ruhig angehen lassen, das schöne Wetter beim Gassi gehen genossen und mich ansonsten ins stricken vertieft.

Das schöne Wetter haben viele genutzt. Dort, wo wir üblicherweise unsere Runde drehen, sind uns diesmal jede Menge Pferde begegnet. Das ist immer sehr aufregend für meine Lütte. Ich bin mir nicht sicher, ob sie sich fürchtet vor diesen aus ihrer Sicht riesigen Tieren oder ob sie sie anpöbelt *g* Hinterher rennen würde sie auf jeden Fall, wenn ich sie ließe. Haben wir schon ausprobiert…

Trotz aller Listen und Notizen verliere ich langsam den Überblick über angefangene Socken, Mustersocken, Socken für den Weihnachtsmarkt, Socken über Socken….

Dabei wartet noch so viel mehr schöne Wolle darauf, verstrickt zu werden: Eine weitere Pacolana-Jacke, ein festlicher Schal für Weihnachten oder Silvester aus Seide mit Lurex, eine Mütze aus Cambada, die ich schon auf der Messe bewundert habe….

Aber ein Pulswärmer aus Angora ist fertig und steht im Fenster. Auch ein kleiner Erfolg ist ein Erfolg. (Anleitung ist demnächst zu haben.)


Endlich scheint es mit dem Parkplatzbau voran zu gehen. Den ganzen Tag schallt der Lärm bis hierher und die ganze kleine Woll-Stube erzittert durch den Dauerbetrieb des Ein-Mann-Rüttlers. Bevor ich einen Vogel kriege, hab ich mir Flower-Power-Musik gesucht und mir vorgestellt, ich sei in San Francisco. *g*

Dann werde ich mal weiter Socken stricken – bis zum Weihnachtsmarkt in Haag sind es nur noch knapp zwei Wochen.

Ich wünsche Euch allen eine schöne Spätherbst-Woche, mitten im November :-)

Eure Gaby
aus der Woll-Stube




Montag, 8. November 2010

07.11.2010

Kleine Weisheit der Woche: 
Jetzt sind die guten alten Zeiten, 
nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen werden. 
Peter Ustinov

Am letzten Wochenende war der Hobbykünstlermarkt.
Ich dachte, das wäre eine gemütliche Angelegenheit – weit gefehlt!
Was für ein Ansturm!
Es ist toll, dass der Markt und auch der Stand der Woll-Stube einen solchen Anklang fanden.
Wir hatten viel Spaß, aber glaubt mir, ich war Sonntag Abend total erledigt!
Hier ein paar Fotos:


 
Am letzten Mittwoch war unser Jubiläums-Stricktreff.
Zu diesem besonderen Anlass sind viele gekommen. 
(Nur unsere Christiane fehlte aus beruflichen Gründen – schade!) 
Es gab wieder Geschenke für mich – Vielen Dank! 
 Aber auch eine Kleinigkeit für die Strickerinnen.




Bei diesem außerordentlichen Strick-Treff spielten die Enkel „Glücksfee“: Meine Enkelmädchen und Ingrids Enkel, der auch Model bei der Modenschau war, zogen die Gewinner der Geburtstagsverlosung. Die Namen stehen auf der Homepage und auf dem Aushang in der Woll-Stube. Zehn Damen können sich über einen Einkaufsgutschein freuen.





Und schon sind wir wieder im Strick-Stress ;-) Ende des Monats ist die Woll-Stube mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt vertreten. Dafür müssen noch ein paar Socken in den gängigen Größen fertig werden. Genau gesagt: 16 Paar. Aber Sigrid hilft mir nach Kräften und ich bin guten Mutes, dass wir das hinkriegen :-)

Und natürlich gibt es wieder neue Wolle: „Antonia“, eine neue Serie handgefärbte Sockenwolle von Opal ist eingetroffen – sechs herrliche Farben! Sooo schön, dass ich mich wirklich nicht entscheiden konnte und von j e d e m Strang eine Socke angefangen habe! Diesen kleinen Vorteil gönne ich mir, wenn ich schon an der Quelle sitze ;-)

Fotos Antonia

So, die Nadeln sind geschärft und klappern nach Kräften.

Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche
und winterliche Lust auf Socken-Stricken!

Eure Gaby aus der Woll-Stube

Donnerstag, 28. Oktober 2010

27.10.2010

Kleine Weisheit der Woche:
Lieber verrückt das Leben genießen, als normal langweilen.
(Verfasser unbekannt)

Wisst Ihr, wie das ist, wenn man zu viel im Kopf hat? Man wird leicht verwirrt.
 Oder ist ziemlich neben der Spur :-)

Der Hobby-Künstler-Markt z.B. schwirrt mir im Kopf herum, weil es dafür noch so viel vorzubereiten gibt und die Zeit läuft… Gleichzeitig überlege ich, ob ich wirklich zu dem lange verabredeten Treffen mit früheren Kolleginnen nach München fahren soll, wo doch gestreikt wird und ich nicht sicher bin, ob ich wieder nach Hause komme….

Mittendrin in diese Überlegungen platzt der Paketbote und bringt – juchuuu!!! – die 6-fach Sockenwolle. Ist die schön! Da muss ich doch gleich ein Knäuelchen verstricken, um zu sehen, wie die Wolle sich macht *freu* Darüber vergesse ich auch das Kaffee kochen.



Als ich mitten in der Nacht aus München wiederkomme, will ich trotz später Stunde noch anfangen die Socke zu stricken. Aber: Ich habe die Nadeln im Geschäft vergessen. Muss ich eben warten. Aber ich könnte noch die großen Pompoms für die Deko machen. In einer Tasche ist alles gesammelt: Ganz kleine Pompom-Maker, die mittleren, die großen und…. die Verpackung vom ganz großen *seufz* Dieses Riesenteil selbst ist allerdings unauffindbar. Das kann sich doch nicht verstecken??

Ich schüttele über mich selbst den Kopf. Na, das muss ich im nächsten Blog erzählen. Im nächsten? Mist, ich hab den Eintrag am Sonntag völlig verpennt! Das fällt mir ja früh ein! Stimmt, es ist zwei Uhr früh….

Also, Ihr Lieben, verzeiht mir meine Vergesslichkeit – ich ziehe mich jetzt für eine Stunde zurück mit der Karte, die ich in Köln gekauft habe und dem passenden Video. Ich hoffe, danach geht es mit meinem verwirrten Köpfchen wieder aufwärts :-)



Vielleicht sehen wir uns ja auf dem Hobby-Künstler-Markt.
Ich hab die beiden „addi Express“ dabei, alles, was man für eine schnelle Mütze oder kurzen Schal braucht, alles zum Vlies-Filzen und ein paar nützliche Kleinigkeiten. Schaut doch mal vorbei: Samstag und Sonntag im Bürgersaal in Haag (Sa 13 - 18 und So 10 - 17 Uhr).


Ich wünsche Euch allen eine schöne (Rest-)Woche

Eure Gaby aus der Woll-Stube